Vielleicht war es das Wissen über die leckeren Rosinenbrötchen im Ziel, der Gedanke an die warme Dusche danach oder aber doch das Training der vergangenen zwölf Monate: letztes Jahr noch die Höhenmeter des Nikolauslaufs Tübingen verflucht und weit...

Vielleicht war es das Wissen über die leckeren Rosinenbrötchen im Ziel, der Gedanke an die warme Dusche danach oder aber doch das Training der vergangenen zwölf Monate: letztes Jahr noch die Höhenmeter des Nikolauslaufs Tübingen verflucht und weit hinter den eigenen Erwartungen geblieben, lief es dieses Jahr mit 1:27:29 Zielzeit umso besser. Zweite Saison vorbei, erste Platzierung in den Top 100 – nice!

Wegen der niedrigen Temperaturen gilt der Herbst als die ideale Jahreszeit, um persönliche Marathonbestzeiten zu knacken. Der gestrige Frankfurt Marathon war allerdings mein erster Marathon überhaupt – so ging es hauptsächlich darum, erste...

Wegen der niedrigen Temperaturen gilt der Herbst als die ideale Jahreszeit, um persönliche Marathonbestzeiten zu knacken. Der gestrige Frankfurt Marathon war allerdings mein erster Marathon überhaupt – so ging es hauptsächlich darum, erste Erfahrungen zu sammeln und trotzdem eine solide Zeit zu setzen, die ich in der kommenden Saison unterbieten kann. Mit den 03:07:16, die am Schluß auf der Uhr standen, bin ich mehr als zufrieden.

Großer Dank geht an Paul, den ich im ersten Drittel des Rennens getroffen und mit dem ich anschließend die komplette Reststrecke absolviert habe. Ich weiß nicht, ob ich das Tempo alleine gegen Ende so hoch hätte halten können. Großer Respekt geht an Tobias, der ohne wirkliche Vorbereitung, total überarbeitet sowie dehydriert trotzdem an den Start ging und einfach so eine solide 4:18 rausgehen hat!

Die Auvergne: mehr Milchkühe als Menschen, sagt man. Rein subjektiv kann ich das mittlerweile bestätigen, denn um meinen Start beim IRONMAN 70.3 Vichy bastelten wir gleich einen Sommerurlaub, den wir in der Nähe von Chalmazel verbrachten. Kurzfassung: Käse, Trails und Einsamkeit – 10/10, gerne wieder.

Der Zieleinlauf beim IRONMAN 70.3 Vichy am letzten Samstag markierte das Ende meiner ersten Triathlonsaison. Rückblickend bin ich absolut zufrieden – als Dritter der AK auf dem Treppchen in Steinheim, Sub 5h in Kraichgau, wichtige Erfahrung am Schluchsee gesammelt und 4:45h Zielzeit in Vichy. In die Top 100 hätten übrigens nur vier Minuten gefehlt. Aber man braucht schließlich noch Ziele – die nächsten sind der Frankfurt Marathon im Oktober und die erste Langdistanz im kommenden Jahr

Die erste, ziemlich nervenaufreibende Disziplin der Challenge Roth ist die Online-Anmeldung: Dieses Jahr waren alle 1000 Startplätze innerhalb weniger Sekunden vergeben. Ich danke meinen Eltern für meinen kurzen Namen ohne Akzentzeichen und meinem...

Die erste, ziemlich nervenaufreibende Disziplin der Challenge Roth ist die Online-Anmeldung: Dieses Jahr waren alle 1000 Startplätze innerhalb weniger Sekunden vergeben. Ich danke meinen Eltern für meinen kurzen Namen ohne Akzentzeichen und meinem Mobilfunkanbieter, der selbst das tiefste Allgäu mit LTE abdeckt. Kurzum: noch 346 Tage bis zum Start meiner ersten Langdistanz (3,8km Schwimmen, 180km Radfahren, 42,2km Laufen) – langweilig wird der kommende Winter sicher nicht.